06571 99 99 200 info@prozessus.de

e-commerce

Ambitionen brauchen Chancen

Erfolg versprechende Geschäftsfelder erschließen, neue Kunden gewinnen, expandieren. Das sind die Top 3 Ambitionen erfolgreicher Player im Online-Business. Doch alle Bemühungen können nur dann Erfolg haben, wenn das notwendige Kleingeld vorhanden ist. Kunden sollen nicht nur fleißig bestellen, sondern auch fleißig und fristgerecht bezahlen. Das Kapital für unternehmerischen Freiraum darf also nicht in offenen Posten gebunden zu sein, sondern muss als Investitionsmittel zur Verfügung stehen. Das lässt sich über eine durchdachte Strategie im Forderungsmanagement und einen starken Partner im Forderungskauf bewerkstelligen, sodass die nötige Liquidität als Treibstoff im E-Commerce ständig bereitsteht.

Offene Posten bremsen jedes Wachstum

Offene Posten im E-Commerce sind oft noch problematischer als in anderen Branchen. Denn selbst kleine Webshops haben häufig hohe laufende Kosten: Lagerplätze und Mitarbeiter in der Lagerlogistik sind nicht gratis, der Webshop selbst will ständig gepflegt werden, Marketing auf unterschiedlichsten Kanälen kann Unsummen verschlingen, und Transport, wie Rücktransport der Waren wollen auch bezahlt werden. All diese Positionen schmälern die Marge.

Kein “Kauf-auf-Rechnung”? – No go!

Hinzu kommt die Gretchenfrage nach den Zahlungskonditionen: Wer auf einer sofortigen Bezahlung beim Check-Out (bspw. via PayPal, Sofortüberweisung oder SEPA-Mandat) besteht, riskiert dass Kunden noch in allerletzter Sekunde abspringen und der Warenkorb liegen bleibt. Kundenfreundliche Lösungen in der Zahlung, wie ein Kauf auf Rechnung, die Zahlpause oder die (teure) Zahlung per Nachnahme verlagern das Ausfallrisiko zu 100% auf den Webshop: Bleiben Zahlungen aus, ist es am Onlineshop, sich um die Geltendmachung zu kümmern.

Der Kunde, das unbekannte Wesen.

Dafür stehen unterschiedliche Ansätze zur Verfügung: teures Factoring, langwieriges Inkasso, ein aufwändiges eigenes Mahnwesen oder der bürokratische Alptraum eines gerichtlichen Mahnverfahrens. Zusätzlich haben all diese Varianten noch ein Schreckensszenario gemein: Dass Zahlungen auch tatsächlich vollumfänglich geleistet werden, ist keinesfalls sicher!

Überall lauern Kosten und Unwägbarkeiten

Im Factoring kommt immer nur eine um die Factoringgebühren reduzierte Zahlung an (und zwar auch bei Fällen, die gar keine Zahlungsstörung ausweisen), im Inkasso müssen alle Zahlungen (so denn überhaupt welche kommen) zunächst auf die Inkassokosten verrechnet werden, sodass der eigentliche Gläubiger zu allerletzt befriedigt wird, ein eigenes Mahnwesen produziert meistens nur Altpapier und der Einstieg in ein gerichtliches Mahnverfahren ist nicht nur teuer, sondern es kann auch bis zu 30 Jahre dauern, bis Zahlungen tatsächlich erfolgen (und nicht einmal das ist sicher).